Fair Tickets

Wieviel darf ein Veranstaltungsticket kosten?

U2 Tour Blog spricht vom “Verramschen” und (Aus)Verkauf von Tickets

Verfasst von devents am 12. Juli 2009

Über die  Leser meines Blogs konnte ich nachverfolgen, dass man über die neuerlichen, günstigen Angebote für U2 Tickets nicht besonders erfreut zu sein scheint. Hierbei beziehe ich mich z.B. auf das anscheinend derzeit günstigste Angebot von 77€ für Sitzplätze im Berliner Olympiastadion der Ticketkasse Gegenbauer Ticketservice aus Berlin.

Im Blog von U2 Tour.de wird am Ende geschrieben, dass es als unfair angesehen wird, dass echte Fans bereits Tickets für 177 € zu Beginn des VVK gekauft hätten und jetzt die gleiche Kategorie für 77 € verramscht würde. Man empfindet das sogar ggf. als unseriös. Der üblichen Argumentation von Ticketkassen wollte man nicht folgen, die mit Verweis auf die Praktik beim Erwerb von Flugtickets (Frühbucher günstige Preise, Spätbucher teure Preise), den jetzigen Preisverfall rechtfertigen. Man meint zu erkennen, dass man, wie beim Sommerschlussverkauf oder SALE, nicht die Chance bekommen hätte, gezielt auf die Schnäppchenzeit für den Erwerb vergünstigter U2 Tickets zu warten.

Dem kann man wahrscheinlich noch hinzufügen, dass man bei jedem SALE auch nicht im Vorhinein weiß, ob genau die Hose, die man seit langem plante zu erwerben, dann auch noch im Sale a) verfügbar oder b) in der richtigen Größe verfügbar ist. Ein Risiko bleibt also immer. Im übrigen fairerweise sowohl für Anbieter als auch Nachfrager.

M.E. liegt die Ursache dieser Situation einzig und allein an den unglaublich hohen Ticketpreisen und den Verkaufspraktiken der Managements, Tourveranstalters und Ticketsystemunternehmens Eventim. Leidtragende sind derzeit offensichtlich die Ticketkassen und letztlich die Fans. Das ist sehr schade. Übrigens – ein aktueller Blick in den aktuellen Verkaufsplan von Eventim zeigt, dass einersetis bei Eventim noch ne Menge Tickets vorhanden sind. Die Tickets, die bei unzähligen Ticketkassen ruhen, erscheinen auf diesem Bild nicht einmal. Ich bin mir aber sicher, dass die Stimmung dennoch gut sein wird – bei der Bühne…

Wer den Blog lesen will:

http://www.u2tour.de/tourblog/

Und wer das Ticketangebot sehen will:

http://www.gegenbauer-ticketservice.de/event.php5?idE=21023

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U2 Tickets günstiger als Depeche Mode Tickets

Verfasst von devents am 10. Juli 2009

Aha, es gehts also los.
Was haben nun Depeche Mode und U2 definitiv nicht mehr gemeinsam?
U2 Tickets der besten Kategorie fürs Olympiastadion sind nun günstiger zu haben, als für die Großhallentour von Depeche Mode. Interessante Entwicklung, aber absehbar.

Das Angebot nähert sich mit 77€ für die beste Kategorie meinem Siegel “FAIR”, obgleich immernoch ein Haufen Geld. Dem einen ist es das Wert fürs Berliner Olympiastadion, dem anderen weniger. Entscheidet selbst.
Das Angebot gibt es unter anderem hier: https://www.xing.com/events/368391/description

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Depeche Mode oder U2?

Verfasst von devents am 7. Juli 2009

Oder: Was haben Depeche Mode und U2 gemeinsam?

Beide spielen im Berliner Olympiastadion.
Was trennt sie? Depeche Mode war nahezu ausverkauft. U2 schafft das nicht.
Was haben sie dann wiederum gemeinsam? Über beide Konzerte wird stetig und permanent behauptet, sie seien ausverkauft.
Gerade heute habe ich gesehen, dass eine große, im Sport aktive Bank, behauptet, dass nur noch die letzten Tickets bei ihr exklusiv zu erwerben seien, da das Konzert von U2 ausverkauft sei.

Was würden Depeche Mode dazu aktuell singen? WRONG!

Und in der Tat, es ist so falsch, wie es nur falsch sein kann. Der Verkauf ist schleppend bis lahm. Es will keine rechte U2 Stimmung aufkommen, die das Olympiastadion ausverkauft erscheinen ließe. Was tun alle Marketingstrategen rings herum? Immerzu das vermeintliche Ticketkontingent für das U2 Konzert verbal verknappen, in der Hoffnung, dass nun auch der letzte krisengeschüttelte Fan bereit ist, den wirklich günstigen Preis von bis zu 179 € zu bezahlen. Das hat wirklich schon etwas clownesques.

Daher ganz klar und eindeutig: U2 am 18.7. im Berliner Olympiastadion ist NICHT (noch lange nicht) ausverkauft.

Man kann sich doch an den Fingern abzählen, dass die Tickets in den kommenden Tagen einem heftigen Preisdruck nach unten unterliegen werden, so dass man ruhig bis zuletzt warten kann, bis der Preis angeboten ist, den man gemeinhin als FAIR empfinden würde bzw. müsste.

Eigentlich dürfte niemand zu diesem Konzert gehen um es damit zu boykottieren, da diese Ticketpreise eigentlich sittenwidrig sind. Erstaunlich, dass der Tourveranstalter in seiner ersten Pressemitteilung zur Tourankündigung von besonders günstigen Preisen sprach. (Dass die 40 € Tickets schnell weg waren, liegt ja auf der Hand.)

Somit ein gut gemeinter Rat an all die, die glaubten, mit der Veranstaltung einen Ticket-Reseller-Reibach zu machen – vergesst es! Wird nichts. Und all ihr Schwarzverkäufer  vor Ort – nutzt Eure Zeit sinnvoller, als Euch alle 10m auf dem Weg ins Olympiastadion  zu positionieren, um Eure Tickets zu verkaufen. Verschenken wäre die Maßgabe, wenn das überhaupt jemand will.

Nehmt den Erlös, wenn ihr in bekommt, und investiert in ein Depeche Mode Ticket in der O2 World Anfang Januar in Berlin. Die wird wohl wirklich ausverkauft sein, trotz des Preises. Das unterscheidet nunmal U2 von Depeche Mode.

Dies schrieb im übrigen ein bekennender Nicht U2 Fan und bekennender Nicht Depeche Mode Fan.

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Teuer Minelli

Verfasst von devents am 25. Juni 2009

Als ich vorgestern eher zufällig ins Ticketsystem schaute, bekam ich mit, dass Frau Minelli, gesundet, nun in Berlin im Friedrichstadtpalast ein Konzert gibt. Ein Blick auf das Preisgefüge hat mich nahezu umgehauen. Ich glaube, es waren 182,50 oder 183,50 € in CTS.

Ja sag mal  - was soll das denn?

Und eine weitere Erkenntnis dieses Blickes war die Farbwahrnehmung: Farbe bedeutet nämlich, dass noch jede Menge Plätze zu haben, sprich, nicht verkauft waren. Ein grauer Bestuhlungsplan hätte ausverkauft bedeutet, aber es war ein kunterbunter. Leider wird diese Situation auf dem Rücken des lokalen Veranstalters ausgetragen – wann merkt hier eigentlich jemand, dass derartige Preise völlig an der Realität vorbei gehen? Hoffentlich konnte der lokale Veranstalter sein Risiko ein wenig mit dem Tourveranstalter teilen. Soweit erst einmal dazu.

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“Wegen der großen Nachfrage.”

Verfasst von devents am 22. Juni 2009

Nun war es am 19.6.09 mal wieder soweit. Nach dem erfolgreichen Konzert von Depeche Mode zuvor im Berliner Olympiastadion wurde das Konzert in der Berliner O2-World für den 9.1.2010 bekannt gegeben. Vorverkaufsstart eben an diesem 19.6.09. Nun fragt man sich jedoch nach der Daseinsberechtigung von Vorverkaufsstellen (von je her auch als Theaterkassen bekannt). In der Zeit von 9 Uhr bis 10 Uhr durften sie Tickets für die obersten und hintersten Sitzreihen verkaufen. Für mehr waren die Kassen systembedingt nicht freigeschaltet. Ca. 20% der gesamten Tickets sind in den zunächst einmal freien Verkauf außerhalb O2 und Eventim gegangen. Der Rest wurde von vorn herein weggeblockt. Wozu dann überhaupt noch VVK-Kassen?

Ergebnis:

Nach 1 Stunde gilt die Veranstaltung gemeinhin als ausverkauft. Wer als normalsterblicher Fan Lust auf ein schönes Ticket z.B: im Innenraum hatte und darüber hinaus auch bereit wäre, bis zu 79€ zu bezahlen, hat keine Chance. Leider. Für diese Preiskategorie ist keine VVK-Stelle freigeschaltet. Schade. Nun bleibt zu hoffen, dass die weggeblockten Bereiche schnell in den Verkauf nachgeschoben werden, was in der Regel der Fall ist.

Ganz ruhig abwarten ist nun die Taktik.

Immerhin: Eventim sagt auf seiner Homepage nicht “ausverkauft” sondern “zur Zeit nicht verfügbar”, was an und für sich absurd ist. Nach dem groß angekündigten Verkaufsstart steht auf der Homepage der O2-World “Event merken”. Panne ?

Am Ende ists egal ob ausverkauft, ausgeblockt oder Panne. Das Zusatzkonzert einen Tag danach oder davor ist bestimmt in Vorbereitung. “Wegen der großen Nachfrage.”

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Ticketpreisentwicklung real oder gefühlt ?

Verfasst von devents am 18. Juni 2009

Gespräche der letzten Tage haben die Frage aufgeworfen, ob es in den letzten Jahren eine wirkliche Ticketpreissteigerung gegeben hat oder ob die nur “gefühlt” ist? Wollte man recherchieren, könnte man immer nur gucken, welche Preise kommende Veranstaltungen haben. Der Blick zurück auf vergangene Veranstaltungen und Ticketpreise ist nur Ticketkassen und Veranstaltern vergönnt, es sei denn, wir Besucher und Fans hätten die Tickets aus Sammlergründen aufgehoben.

Haben wir?

Wer hat Tickets beliebter Künstler aus alten Zeiten und steuert auf dieser Seite den Preis bei, die ich gesammelt, aufbereitet und ausgewertet posten könnte?

Künstler, Band, Datum, Ort und Preis und vielleicht ein Statement zur Veranstaltung von damals? Wer mit macht, bitte hier posten oder das damalige Ticket einscannen und an info@fair-tickets.de mailen. Ich finde dann noch Wege der optischen Veröffentlichung dieser Scans.

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kein Unterschied

Verfasst von devents am 12. Juni 2009

Ich habe mich die letzten Tage etwas ausführlicher mit den Anbietern von Tickets im Netz in unserem Lande auseinander gesetzt. Letztlich gibt es die 3-5 großen Anbieter, bei denen man Tickets kauft. Alle anderen setzen da nur auf. Und, wen wunderts, in den Endpreisen nehmen sie sich alle kaum etwas. Letztlich sind die Internetverkaufsaufschläge (irgendwie muss man ja sein Geld verdienen)  und die Versandkosten ausschlaggebend für den Endpreis. Immer im Hinterkopf behalten: Tickets die man da kauft, gehören nicht der Ticketkasse. Die verkauft nur im Namen und auf Rechnung des Veranstalters, es sei denn, sie sind Teilhaber oder Besitzer eines Veranstalters. Deshalb nehmen sich die Preise bei unterschiedlichen Ticketkassen kaum etwas. Wer ist daher, erneut gefragt, für die Höhe der Ticketpreise verantwortlich?

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U2 auf Stadion Deutschlandtournee – “nur” über 179 €

Verfasst von devents am 8. Juni 2009

Die Tickets reichen z.B. in Berlin von 87 € bis über 179 €. Man sitzt in einem Fußballstadion und kann, wenn man Glück hat, die Köpfe auf den Videowänden erkennen. Sind das die unvergessenen Momente zu genannten Preisen, die 40.000-60.000 Zuschauer erleben wollen oder woran liegt der schleppende Vorverkauf?  Wer geht in die Stadion im Juli? Wer geht nicht in die Stadien?

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